Institutionelle Tradingsoftware für digitale Assets und Ihre Herausforderungen

Was braucht ein Finanzdienstleister, um erfolgreich mit digitalen Assets handeln zu können?

Im letzten Blog Artikel haben wir uns damit beschäftigt, warum digitale Assets für traditionelle Finanzdienstleister interessant sein sollten. In diesem Teil sehen wir uns an, welche Infrastruktur Sie benötigen, um mit der neuen Assetklasse handeln zu können, sowie Technologien und Lösungen, die speziell für den institutionellen Handel notwendig sind.

Wenn ein privater Endkunde mit digitalen Assets handeln will, dann lädt er sich eine beliebige App auf seinem Smartphone herunter, meldet sich an und noch am selben Tag kann er seine erste Order ausführen. Für institutionelle Händler gestaltet sich die Suche nach solch einer Trading-Software etwas schwieriger. Denn es gibt spezielle technische Herausforderungen, die es zu lösen gilt, wenn man institutionell mit digitalen Assets handeln will. Dazu zählt der Zugang zu den Märkten, die Anbindung an die internen Systeme und Stakeholder, die größeren gehandelten Volumina und der Umgang mit diversen Risiken.

Request for Quotation (RFQ) Lösungen

RFQ-Lösungen sind das technische Fundament des institutionellen Handels. Durch sie bekommt man den Zugang zu den Börsen, ermittelt die Kauf- und Verkaufspreise in Echtzeit und wickelt die Transaktionen vollautomatisiert ab.

Der Zugang zu den digitalen Assets-Märkten besteht aus zahlreichen Softwarekomponenten und ist mehr als nur eine einfache Anbindung an die Schnittstelle der virtuellen Börse. Institutionelle Händler haben erst einen vollwertigen Zugang, wenn alle notwendigen Stakeholder mittels nutzerfreundlicher Software damit arbeiten können. Außerdem ist wichtig, dass das verwendete System mit der internen Infrastruktur nahtlos kommunizieren kann, um komplexe Prozesse so effizient wie möglich zu gestalten und Transaktionen automatisch auf den richtigen Konten verbucht werden können.

Jede Ware hat ihren Preis. Damit eine Transaktion zustande kommt, ist der erste Schritt, den aktuellen Preis für das Asset herauszufinden. Dies geschieht durch eine direkte Abfrage des Kauf- oder Verkaufspreises durch die RFQ-Software. Damit dem User bei der Transaktion keine Überraschungen erwarten, sollte die Preisabfrage so quotiert sein, dass jegliche Gebühren, Risiken und mögliche Zwischentrades bereits eingepreist sind.

Dazu wird im ersten Schritt der aktuelle Marktpreis der gewünschten Ordermenge abgefragt. Bei exotischeren Assets kann es vorkommen, dass das gewünschte Handelspaar nicht zur Verfügung steht. Diese Quotierungen werden dann durch Zwischentrades ermöglicht.

Im zweiten Schritt werden die diversen Gebühren der Börsen einkalkuliert.

Im dritten Schritt wird ein Risikoaufschlag hinzugefügt. Der Risikoaufschlag ist notwendig, da zwischen Preisabfrage und Ausführungsbestätigung ein Entscheidungszeitraum liegt. Das Volatilitätsrisiko für diesen Zeitraum wird mittels Algorithmus prognostiziert und auf die Preisabfrage aufgeschlagen.

Am Ende bekommt der Nutzer im Bruchteil einer Sekunde den Preis für seine Transaktion angezeigt, in der alle Kosten & Risiken berücksichtigt sind.

Wird der durch Preisabfrage angezeigte Preis akzeptiert und bestätigt, folgt die Ausführung der Order. Jegliche Prozesse hierfür geschehen zu 100% automatisiert. Wesentliche Punkte wie Funding und Settlement können je nach Kundenbedürfnis individuell angepasst werden.

Das Smart Order Routing koordiniert die Transaktion nach den sinnvollsten Exchanges und Trading Pairs. Denn bei hohen Handelsvolumen kann es besser sein, gewünschte Asset auf verschiedenen Exchanges zu kaufen. So wird gewährleistet, die besten Konditionen am Markt zu bekommen.

Neben Inter-Exchange Lösungen, die auf mehreren Börsen agieren und größere Volumina abdecken können, gibt es auch Intra-Exchange Lösungen, die sich nur auf eine Börse konzentrieren.

Softwareanbieter von institutioneller Tradingsoftware für digitale Assets

Nun haben wir uns angesehen, warum der institutionelle Handel mit digitalen Assets auf spezielle Handelslösungen angewiesen ist und welche technischen Anforderungen dieser mit sich bringt.

In diesem Fall haben wir die RFQ-Lösung von Trever als Beispiel genommen, da diese bereits bei Finanzdienstleistern und Banken im Einsatz ist. Trever ist ein Softwaredienstleister, der sich auf institutionelle Tradingsoftware für digitale Assets spezialisiert hat und hierfür auch maßgeschneiderte und individuelle Lösungen anbietet.

Falls Sie Interesse an solch einer Software haben, besuchen Sie trever.io und fragen Sie einfach und unkompliziert an.

Mehr auf: www.trever.io

We are Trever, a software developer with a blockchain focus. We design, develop and manage individual software solutions around the Blockchain.

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